Frauenpower  

18. Mai 2012

Empörung beim Filmfestival in Cannes

22 Filme von 0 Frauen

Nun ist das Filmgeschäft ja sowieso nicht gerade bekannt dafür, eine ausgesprochene Frauendomäne zu sein. Aber dass kein einziges Werk einer Regisseurin im Wettbewerb um die Goldene Palme gezeigt wird, überschattet trotzdem die Filmfestspiele in Cannes.

Am Wochenende, so meldet die Frankfurter Rundschau, protestierten namhafte Regisseurinnen gegen die einseitige Einladungspolitik. Doch diese Einmischung verbittet sich der künstlerische Leiter Thierry Frémaux: Man würde nie einen Film einladen, nur weil er von einer Frau inszeniert wurde.

Ein Argument, das durchaus dem momentanen Zeitgeist entspricht. Frauenquoten scheinen ja allernorts umstritten - nicht nur nur bei unserer Frauenministerin Kristina Schröder.

ist ja gut und schön ... Aber es kann doch wohl nicht sein, dass es innerhalb von elf Monaten nicht eine einzige Frau auf der ganzen weiten Welt geschafft haben soll, einen wettbewerbsfähigen Film für Cannes herzustellen. Oder ist es genau das? Sind die Filme der Frauen einfach zuuuuu gut? Bissig könnte man nämlich formulieren: es ist wohl erst die wahre Gleichberechtigung erreicht, wenn Frauen die gleichen schlechten B-Movies drehen dürfen wie die Herren der Schöpfung, ohne dass sie von den A-Wettbewerben der Festivals ausgeschlossen werden.

Übrigens: Es hat in Cannes nur ein einziges Mal eine Frau die Goldene Palme gewonnen: Das war Jane Campion mit dem Film „Das Piano" (1993).

     



15. Mai 2012

Neue Partyreihe in München: Les-do-it!

Tolle Frauen, heiße Beats, jede Menge Spaß und Kribbeln im Bauch: Les-do-it! – so heißt die brandneue Singleparty-Reihe für lesbische Frauen in München.
 
Am 23. Juni gehen die Veranstalterinnen DJane Elèni und Bella K erstmalig mit ihrem besonderen Eventkonzept an den Start:
 
Ein anmoderiertes Speeddating für Les-Singles ab 21 Jahren bringt das erste Eis zum Schmelzen und lässt die Frauenherzen höher schlagen. Scheu vor dem ersten Kennenlernen war gestern!
 
Natürlich wird auch getanzt und gefeiert. Ab 22 Uhr geht die Singleparty los. Hier werden Love-Angels ganz charmant beim Dating vermitteln und den Schüchternen unter Euch helfen, das Eis zu brechen. Ganz nach dem Motto: Come alone, leave together!
 
Anmeldung zum Speeddating über www.les-do-it.de
 
Samstag, 23. Juni 2012
Einlass: Ab 19.30 Uhr
Speeddating: 20 – 22 Uhr (Anmeldung unter info@les-do-it.de)
Party: Ab 22 Uhr (Les-Couples welcome!)
Eintritt: 12 Euro (Party) / 22 Euro (Speeddating + Party)
Tanzschule Siebenhüner, Am Harras 2 (Eingang Café Swing)
81373 München

 party_mädels


 
 
 
 
 
 
 

4. Mai 2012

Psychotest: Bist du lesbisch?

Liebe Paula Freundinnen,

bei meinem letzten Streifzug durch das Internet bin ich auf diesen bekloppten Test gestoßen, der aus der Feder einer Unwissenden stammen muss. Hab ihn aus Langeweile mitgemacht. Wollte doch mal sehen, wie lesbisch ich bin. Konnte aber nur 50% auf der Lesbenskala erreichen. Vielleicht, weil ich Highheels und halterlose Strümpfe einfach sexy und die Idee mit den Kindern gar nicht so schrecklich finde. Naja, vielleicht lag es auch daran, dass ich Frage 20 mit „Ja" beantwortet habe.

Übrigens: Wer nur die Hälfte der Fragen mit „Ja" beantworten kann, ist wie ich auch nur zur Hälfte lesbisch – ja, so ist das nun mal im Leben.

Viel Spaß beim Mitmachen – Eure Paula

P.S. Auf Anregung einer Userin gebe ich euch den Link, damit Ihr den Schmarrn mal ausprobieren und euch amüsieren könnt. Hier gehts lang

**************

Frage 1:    Kannst du dir vorstellen in 10 Jahren verheiratet zu sein und
                Kinder zu haben?    
Frage 2:    Hast du schon mal einen Mann oder eine Frau geküsst?      
Frage 3:    Hast du schon mal eine Frau geküsst?    
Frage 4:    Gibt es in Deinem Freundeskreis zumindest drei Jungen, mit
                denen Du nichts gehabt hast?    
Frage 5:    Hältst Du Schuhe mit hohen Absätzen für sexy?    
Frage 6:    Fühlst Du Dich sexy, wenn Du lange halterlose Strümpfe trägst?  
Frage 7:    Findest Du Deine Brüste hübsch? 
Frage 8:    Sehen dich deine Freundinnen manchmal ohne Schminke im
                Gesicht?      
Frage 9:    Würdest Du gerne einmal Sex mit einer Frau ausprobieren?    

Frage 10:  Magst Du Lutscher?Frage 11:    Fühlst Du Dich allein unter Mädchen/Frauen häufiger unwohl
                  als allein unter Jungen/Männern? 
Frage 12:    Ist es Dir peinlich mit Deinen Freundinnen zu Duschen?    
Frage 13:    Denkst Du, dass phallische Dinge schön sind?    
Frage 14:    Hältst Du Dich für gut aussehend?    
Frage 15:    Findest Du Musikvideos von Britney Spears und Christina
                  Aquilera frauenverachtend?    
Frage 16:    Kam in einem Deiner Träume schon mal Sex mit einer Frau
                  vor?
Frage 17:    Hattest Du während des letzten Jahres eine Beziehung mit
                  einem männlichen Wesen?    
Frage 18:    Wirst Du von Deinen Freunden/Freundinnen manchmal mit
                  Deinem Nachnamen angeredet? 
Frage 19:    Hast du ein Kuscheltier, das den Namen einer Frau trägt?    
Frage 20:    Findest du diesen Test lächerlich?

 


04. Mai 2012

 

München

Gossip Release-Party

Darauf haben Beth Dito's Fans schon lange sehnlichst gewartet - am 11. Mai 2012 wird die neue CD von Gossip mit dem verheißungsvollen Titel „A Joyful Noise" veröffentlicht. Wer es bis dahin nicht mehr erwarten kann, geht am 9. Mai ins „Kraftakt" in München.

Zwei Tage bevor die CD in die Plattenläden und Download-Shops kommt, steigt hier die Release Party zum zweiten Longplayer des Trios. Es gibt Fanpakete und handsignierte CDs zu gewinnen (Details in Paulas Terminkalender).

 


31. März 2012

 

Ihr habt Eure Wahl getroffen

Das Ergebnis zum Contest „Deutschland sucht den Superstar" liegt vor: 42 % der Teilnehmerinnen haben sich für die sportliche Paula entschieden. 33 % wollten die rockige Version auf dem Siegertreppchen sehen und 25 % waren Fans der sexy Paula a la Amy Winehouse.

In Zukunft werdet Ihr es auf zur-paula.de also öfters mit sporty Paula zu tun haben.

Die Gewinnerinnen der exklusiven Paula-Sommer-Shirts wurden bereits verständigt.Nochmals vielen herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen!

 


23. März 201

 

Es geschehen wundersame Dinge ...

Das wollte ich Euch nicht vorenthalten: Gestern abend bei der Echo-Verleihung. Sängerin Ina Müller und Moderatorin Barbara Schöneberger knutschen vor laufender Kamera, um - wie Ina Müller es so schön anmoderierte, dem GEZ-Zahler was zu bieten.

Naja, wenn's schön macht ...

Echo-Moderatorin Ina Müller bekam übrigens den Preis in der Kategorie Künstlerin National Rock/Pop. „Ich widme diesen Echo all meinen Ex-Freunden und all meinen flüchtigen Affären, weil ohne Euch hätte es diese CD und diesen Echo nie gegeben", sagte sie.

Eure Paula

Hier gibt's das Video.

 


20. März 2012

 

Volleyball Liga der Frauen in München

Folgende, erfreuliche Nachricht erreichte heute die Paula-Redaktion:

Am vergangenen Wochenende fand in München zum ersten Mal seit Jahren wieder einmal eine Volleyball Liga der Frauen statt. Dieses Mal noch sehr klein – es spielten drei Teams. Aber aller Anfang ist ja bekanntlich schwer. Initiiert wurde das Volleyball-Team der Frauen von Team München, dem größten lesbisch-schwulen Sportverein Münchens. Teilgenommen haben neben den Münchnerinnne auch das Team „Nimm Du“ aus Hamburg und die „Playmaids Icketown“ aus Berlin (Bemerkung Paula: Das sind ja groooßartige Namen...!).
Die Medaille der diesjährigen Liga (www.lesbischeliga.de) erkämpften sich schließlich die Nordlichter.

Das Frauen Volleyball Team von Team München würde sich über neue Spielerinnen freuen – egal ob Anfängerinnen oder Fortgeschrittene.

Weitere Infos gibt's unter:
volleyball-frauen@teammuenchen.de oder www.team-muenchen.de

++++

P.S. Und dass die Volleyball-Damen nicht nur kämpfen, sondern auch feiern können, haben sie auf dem Frauenfest in der Freiheizhalle bewiesen.

Eure Paula

 


12. März 2012

Programm

 

„DJane’s Delight“-Frauenfest am 17. März 2012

Eine Besonderheit der großen „DJane’s Delight“-Frauenfeste ist die vorgelagerte Paartanzzeit. Das heißt, alle Standard-Tänzerinnen haben erst mal eine freie Tanzfläche, bevor das Partyvolk später den Dancefloor erobert. Hier noch einmal das genaue Timing:

• 19.30 Uhr: Einlass
• 20 bis 22 Uhr: Paartanzzeit. Die Tanzfläche ist reserviert für Frauen, die gerne zu zweit über das Parkett schweben.
• Ab 22 Uhr: DJane Eléni gibt Vollgas mit einem Soundmix aus 80ies, Pop, Charts, Classix & Clubsounds.
• Überraschungsgast: Karina von „TraumTanz-Artistik“ mit ihrer Vertikaltuchshow „Enigma“.
• Verlosung: Das „Farbspiel“ verlost einen Gutschein für ein Tattoo im Wert von 150 Euro (Größe 10 cm x 10 cm, oder zwei kleinere Partnerschafts-Tattoos). Dafür einfach eine E-Mail bis zum 14.03.2012 mit dem Betreff „Ich will was auf die Haut“ an info@farbspiele.com schreiben. Es gibt eine Teilnehmernummer, die dann an der Verlosung auf der Party teil nimmt.
• Die Tickets kosten 12 Euro (zzgl. VVK-Gebühr) im Vorverkauf und 14 Euro an der Abendkasse
Vorverkaufstellen sind: Lillemor’s Frauenbuchladen • „Rostiger Pudel” in der Pestalozzistraße 20 • ZKV VVK-Stelle Marienplatz – UG • ZKV VVK-Stelle Stachus – 2.UG

Tipp: Wer die Tickets schon vorher kauft, kommt schneller auf die Tanzfläche. Es wird einen extra Eingang für Ticketholder geben!


11. März 2012

Paula unterwegs

Eröffnung „Rostiger Pudel"

Keine Frage: das ist schon mal ein lustiger Name. Aber, was an dieser neuen Location in Münchens Glockenbachviertel ist rostig? Was ist Pudel?

Nun, kunstvoll Rost angesetzt haben die speziell bearbeiteten Holzpaneele, die in die hellen Wände eingelassen sind – und des stilvoll getrimmte Hundetier präsentiert die Speise- und Getränkekarte.

Für die Eröffnung in der Pestalozzistraße 20 wurde das ehemalige „Chic-Saal“, später  „Neue Heimat“ vom jetzigen Betreiber Daniel Saladin in Schale geworfen. Elf edle kleine Holztische, Hocker mit grauen Lederbezügen und gemütliches Licht. Lustig die Filzhäubchen über den Lampenschirmen im Hauptraum. Sehr aufmerksam der Service. Auf der Speisekarte Häppchen für den kleinen Hunger von Datteln im Speckmantel über eine Karotten-Curry-Suppe bis hin zum griechischen Salat. Dazu eine ausgesuchte Wein- und Cocktailkarte.
Das Publikum am gestrigen Abend gemischt: Drei Tische Lesben, drei Tische Schwule, ein Tisch Heteros.

Paula's Fazit: Das ist doch mal ein schöner Anfang und es besteht Hoffnung, dass sich der „Rostige Pudel“ als eine Alternative für ausgehfreudige Lesben in München etabliert.


6. März 2012

 

Kein Regenbogen über Rügen

Schwule und Lesben des Ostseebades Binz dürfen am Internationalen Tag gegen Homophobie nicht öffentlich für mehr Anerkennung ihrer Sexualität einsetzen. Wie der Regenbogenverein aus Stralsund soeben bestätigte hat die Gemeinde sein Ersuchen abgelehnt, am 17. Mai einen Infostand auf dem Seebrückenvorplatz aufzubauen.

„Wir haben schon vor Jahren beschlossen, dass an dieser Stelle keine politischen Veranstaltungen jeder Art stattfinden sollen“, begründet Bürgermeister Karsten Schneider die Entscheidung laut ostsee-zeitung.de. Diese Argumentation stößt beim Regenbogenverein auf Unverständnis. „Wir sind keine politische Institution, sondern wollen für Toleranz und Akzeptanz werben. Und auf Rügen gibt es noch viel Aufklärungsbedarf“, sagt Vereinsmitlied Ralf Goede.

Das Gremium, dass den Infostand des Regenbogenvereins schlussendlich gekippt hatte, ist der Betriebsausschuss der Kurverwaltung von Binz. Dessen Vorsitzender Harald Schewe sieht auch im anvisierten Datum der Veranstaltung ein Problem – denn am 17. Mai ist Christi Himmelfahrt. „Wenn dann Betrunkene mit ihren Bollerwagen auf die Homosexuellen treffen, gibt das nur Ärger“, glaubt Schewe.

 


5. März 2012

 

Türkei: Schwul-lesbische Zeitung online

Die Zeitschrift KAOS GL mit Themen für Lesben, Gays, Bisexuelle und Transsexuelle kann nun auch online gelesen werden.

Wie die Deutsch Türkischen Nachrichten berichten wollen die Macher mit der Webpräsenz der gedruckten Zeitschrift KAOS GL all diejenigen erreichen, die nicht den Mut aufbringen, ein Exemplar am Kiosk zu kaufen. Umut Güner vom KAOS-Verein betont, dass viele LGBTs in der Türkei im Verborgenen leben und sich nicht trauen, eine Zeitschrift zu erwerben.

Seit 1994 gibt es die türkische Zeitschrift bereits in Papierform. Nun ist es möglich, dass die türkischsprachigen Leserinnen und Leser unter der Adresse kaosgldergi.com die jeweils aktuelle Ausgabe der Zeitschrift nachlesen oder alle Zeitschriften als PDF herunterladen. Ein Jahresabo kostet 25 Türkische Lira (entspricht etwa zehn Euro). LGBTs, die in Haft sitzen oder fliehen mussten, wird die Zeitschrift umsonst zugeschickt.

 


2. März 2012

 

Sexshopping – mal ganz alternativ

Die Betreiberinnen von Berlins erstem queer-feministisch-ökologisch-veganem Sexshop „Other Nature" sind ökologisch und setzen auf Nachhaltigkeit. Trotzdem gibt es in den zwei Verkaufsräumen am Mehringdamm stimulierendes Spielzeug und tabulose Beratung.

Im hell gestrichenen Hauptraum in Kreuzberg wird Sexspielzeug wie Dildos und Vibratoren angeboten, dazu Gleitgel mit Haselnuss-
Karamell-Geschmack, bunte Hanfseile zum Fesseln und schwarze Gummihandschuhe– aber auch Slipeinlagen aus Baumwolle. Im hinteren Raum stehen DVDs, Bücher und Zeitschriften parat.

Hier ist jeder willkommen, der feministisch denkt oder sich als queer definiert. Es ist egal, wie sich die Kunden geschlechtlich einordnen und von wem sie sich sexuell angezogen fühlen.


27. Februar 2012

 Lesbische Richterin verwehrt Heteropaaren die Eheschließung

Eine US-amerikanische Richterin macht Furore. Die offen lesbische Juristin Tonya Parker aus Dallas County (Foto rechts) hat vor ein paar Tagen öffentlich angekündigt, ab sofort keine heterosexuellen Ehen mehr zu schließen – aus Protest gegen das Eheverbot für Schwule und Lesben in ihrem Bundesstaat Texas. Heiratswillige Heteropaare, die bei ihr anklopfen, schickt sie nun immer ins Nebenzimmer zu anderen Kollegen.

Das darf sie, da es in Texas nicht die Pflicht einer Vorsitzenden Richterin ist, Ehen zu schließen. Ihr Boykott soll so lange andauern bis in Sachen Ehe gleiches Recht für alle gelte. Den abgewiesenen Paaren gegenüber flüchtet sich die Richterin nicht in Ausreden: „Ich nutze dann die Gelegenheit dazu, den Menschen die momentane Ungleichheit in Sachen Ehe in diesem Staat zu erklären,“ erklärte Tonya Parker gegenüber dallasvoice.com.

 


28. Februar 2012

 

Pfarrerin bekommt Baby mit Politikerin

In vieler Hinsicht außergewöhnlich ist folgende Meldung, die uns heute erreichte:
Die Juristin und Grünen-Politikerin Marlis Bredehorst (55, Foto, rechts), ist Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter. Ihre Frau, Eli Wolf (46), ist als evangelische Pfarrerin in Frankfurt/Main tätig. Die beiden strahlen um die Wette, denn die lesbischen Frauen werden Mütter – Eli Wolf ist im 5. Monat schwanger!

Jetzt gaben beide in BILD ein Interview. „Wir sind einfach überglücklich, dass es geklappt hat. Das Kind soll in unserer Liebe groß werden“, sagt Marlis Bredehorst.
Bisher wusste nur eine ausgewählte Anzahl an Freunden und Arbeitskollegen von der Schwangerschaft. Und wie wurde die Nachricht dann letztendlich aufgenommen? Marlis Bredehorst: „Es gibt zwar einen Bodensatz an Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft – trotzdem habe ich ausnahmslos nur freudige Reaktionen auf unseren Nachwuchs bekommen.“ Als Person des öffentlichen Lebens findet sie es „in Ordnung“, wenn es bekannt wird, dass sie lesbisch ist. Und auch Pfarrerin Wolf hat in ihrer Kirche nur Positives erfahren: „Die pure Freude!“

Nur das deutsche Recht tut sich momentan noch ein wenig schwer: So wird die Politikerin wird nicht sofort als Mutter anerkannt. Marlis Bredehorst zu BILD: „Ich muss erst einen Antrag auf Stiefkindadoption beim Jugendamt stellen. Das kann bis zu einem Jahr oder länger dauern, in dem ich mit dem Kind in einer rechtlich problematischen Situation leben muss. Aber das stehen wir durch!“

 


17. Februar

 

Das Ende von Rosenstolz?

Steht das derzeit erfolgreichste Pop-Duo Deutschlands vor dem Aus?

Über fünf Millionen Platten hat „Rosenstolz“ bisher verkauft. Die Songs von AnNa R. (42) und Peter Plate (44) laufen rauf und runter im Radio.
Doch um welchen Preis: Die beiden haben bereits eine längere Auszeit hinter sich. Nachdem Peter Plate einen psychisch-körperlichen Zusammenbruch erlitten hatte, pausierte das Duo von Anfang 2009 bis Ende September 2011. Dann starteten die beiden mit ihrer neuen CD „Wir sind am Leben" gleich wieder an der Spitze der Albumcharts. Im letzten November bekamen sie dafür den „Bambi“ für das Comeback des Jahres – nach vier „Echos“, einer „Goldenen Kamera“ und dem Bundesverdienstkreuz.
Und heute stellt sich die Frage: Gibt es bald kein "Rosenstolz" mehr?

Alle Termine wurden überraschend abgesagt. Und eine nächste Tournee wird es wohl auch nicht geben! „Wir haben uns entschieden, eine kreative Pause einzulegen, keine weiteren TV-Auftritte zu machen und keine Interviews zu geben“, erklärte ihr Management.

Neben dem TV-dem Auftritt in der Carmen-Nebel-Show am
25. Februar haben „Rosenstolz“ sogar die Verleihung des „Echo“ am 22. März abgesagt, für den sie in der Kategorie "Gruppe Rock/Pop National" nominiert sind.
Auf ihrer Homepage schreiben beide: „Ihr Lieben! AnNa und Peter haben sich nicht aufgelöst, wohl aber sind wir ... sprachlos! Und werden es vorerst auch bleiben. Ihr kennt uns ja.

Liebe Grüße. AnNa + Peter“

 


15. Februar 2012

 

Charity Single von Horse & Co. stürmt die iTunes-Charts

Ein Song, den lesbische Top-Sängerinnen in London aufgenommen haben, ist bereits wenige Tage nach seiner
Veröffentlichung der absolute Download-Hit.

Die Initiative, die hinter dieser Aktion steht, nennt sich „The L Project“ und wurde von der Songwriterin Georgey Payne ins Leben gerufen. Sinn und Zweck ist es, mit dem Verkauf des Songs so viel Geld wie möglich für Initiativen zusmmenzutragen, die sich gegen Homophobie v. a. bei Jugendlichen engagieren.
Bei den Aufnahmen wirkten bekannte, offen lebende Lesben mit. Unter ihnen Amber Taylor-Groves, Amy Louise Sutton, Horse, Emma Kavanagh, Christina Novelli, Nicky Mitchell, Belinda O'Hooley und Nina McCann.
Das Lied mit dem Titel „It Does Get Better" wendet sich gegen anti-schwules, anti-lesbisches und anti-trans Mobbing.

Bereits 30 Stunden nach seiner Veröffentlichung am 11. Februar 2012 stand der gefühlvolle und anrührende Song, der getragen wird von den außergewöhnlichen Stimmen seiner Interpretinnen, auf Nummer 1 in den Rock Album Charts und erreichte Rang Nummer 5 in den Rock Song Charts bei iTunes UK.

Paula's Tipp: Seht Euch dieses klasse Video an und lasst die tollen Stimmen auf Euch wirken – nicht nur die der wirklich großartigen Horse. Und wer dann auch noch bei iTunes den Song für 1,49 Euro kauft, hat für heute seine gute Tat vollbracht. Eure Paula

Klicke hier für den Link zum Video


 

16. Februar 2012

Berlin demonstriert gegen Petersburger Schwulengesetz

Gestern haben Schwule und Lesben in Berlin gegen ein Gesetz demonstriert, das in Petersburg „homosexuelle Propaganda“ unter Strafe stellen soll.

Zu der Kundgebung vor der russischen Botschaft hatten sich gegen Abend etwa 200 Menschen eingefunden. Darunter deutsche und russische Aktivisten der Lesben- und Schwulenbewegung, Abgeordnete des Deutschen Bundestages und des Berliner Parlaments.
    
Die Demonstranten verabschiedeten eine Petition an die Petersburger Gesetzgebende Versammlung und Gouverneur Georgi Poltawtschenko mit der Bitte, das skandalöse Gesetz, das „Propaganda von Homosexualität“ unter Strafe stellen soll, abzuschmettern.

 


16. Februar 2012

Frust bei der Kontaktaufnahme

Tippfehler in den E-Mail-Adressen

Wie ich ja schon berichtete, erreicht mich am Tag mindestens einmal die Nachricht, dass eine E-Mail von Paula-Userinnen nicht zugestellt werden konnte.

Bitte überprüft, dass Eure Postfächer nicht überfüllt und Eure E-Mail-Adressen im Anschreiben absolut korrekt geschrieben sind. Und denkt an das richtige Länderkürzel –.de oder .com. Wäre doch jammerschade, wenn die große Liebe oder das große Abenteuer Eures Lebens an so einer dummen Hürde scheitern würde.
Eure Paula.


15. Februar 2012

Premiere: gleichgeschlechtliche Hochzeiten in 300 Metern Höhe

Am Valentinstag 2012 nutzten in New York schwule und lesbische Paare die erstmalige Chance, auf dem Empire State Building zu heiraten. Die Plattform in schwindelerregender Höhe ist seit jeher an dem Tag der Liebenden eine bevorzugte Adresse für Hochzeitszeremonien. Nachdem erst im Juni 2011 die gleichgeschlechtliche Ehe in New York erlaubt wurde, dürfen hier in diesem Jahr zum ersten Mal Lesben und Schwule den Bund der Ehe eingehen.
12. Februar 2012

Paula's Stammtisch-Check: Chris' Lesbenstammtisch in der Deutschen Eiche

Was für eine klasse Ansammlung von Lesben ab 40, die sich da jeden 2. Sonntag im Monat in München trifft. Am vergangenen Sonntag hat Chris auf der Empore in der sonst vorwiegend schwulen Deutschen Eiche etwa 25 bis 30 Ladies aller Reifeklassen um sich versammelt. Auch im unteren Teil des Gastraums sind Tische mit Frauen besetzt. Singles, Paare, alles da. Sogar aus Mailand ist Besuch eingetroffen.
Ein Alleinunterhalterinnen-Duo sorgt für angenehme Hintergrundmusik. Keine heiße Rythmen - eher gemütliche Schlageruntermalung.

 

Neuankömmlinge wie Paula werden hier herzlich aufgenommen, alte Freundschaften gepflegt, Erfahrungen ausgetauscht und Verabredungen getroffen. Viele kennen sich, plaudern zwei, drei Stunden lang ... Fazit: Eine ringsum gelungene Veranstaltung für einen gemütlichen Sonntagnachmittag.

 


12. Februar 2012

 

Kylie rockt Mardy Gras Party 2012 in Sydney

Einer der weltgrößten Events für Lesben, Schwule und Transgender ist in diesem Jahr um eine Attraktion reicher. Kylie Minogue wird am 3. März Gast bei der Parade sein und anschließend auf der Riesen-Party eine der Bühnen im gigantischen Entertainment Center
in Sydney rocken. Nach 1994 und 1998 ist das ihr dritter Auftritt beim Mardi Gras.

Mit ihrem Erscheinen erweist die australische Pop-Diva ihrer großen queeren Fangemeinde die Ehre. 25 Jahre lang steht sie nun auf der Bühne und all die Jahre über haben Schwule und Lesben ihr die Treue gehalten - auch dafür will sich Kylie nach ihren eigenen Worten bedanken: „Performing at the party is my way of saying thanks vor 25 amazing years together“.
 
Die australische und weltweite Fangemeinde des Mardi Gras in Sydney feiert noch bis 4. März. Parade und Party finden am 3. März statt.


12. Februar 2012

Paula's Event-Check: Die Billionaire Party

Wieder einmal so ein Samstag ... Paula hatte Hummeln im Hintern, wollte sich schön machen und ausgehen ... aber leider keine Frauenparty in München in Sicht. Also kurz entschlossen rein in die neue Billionaire Party in der Lounge des Hotel Ludwig's am Viktualienmarkt. Gemischtes Publikum soll hier feiern, hieß es. Mal sehen, ob da auch was für Lesben dabei ist ...
Naja, sagen wir mal so ... Gute Tanzmusik von Lady Gaga, Maroon 5 und Miami Sound Machine bis hin zu Kylie Minogue. Recht zivile Preise bei den Drinks für Münchner Verhältnisse: Softdrinks für 2,50 Euro, Longsdrinks für 6,50 Euro. Nach Mitternacht gesellte sich zu dem vornehmlichen Heteropublikum eine Menge schwuler Männer. Aber wo waren die Lesben? Paula hat leider bis 1.30 Uhr keine gesichtet - außer unter die Heteras haben sich unerkannt ein paar Super-Femmes gemischt.
Paula's Fazit: Gute Stimmung, gute Preise, aber leider keine Chance zum Frauen-Flirt.


9. Februar 2010

 

Paula macht mobil

Gute Nachrichten für all diejenigen, die gar nicht mehr ohne Paula leben können. Das Angebot an Terminen, Kontaktanzeigen und den Chat könnt Ihr auch mit Euren Smartphones oder Tablet-PCs unterwegs nutzen. Viel Spaß dabei – Eure Paula


8. Februar 2012

Deutsches Theater in München spendet fast 11.000 € für die Aids-Hilfe

Alle Jahre wieder sammeln Künstler anlässlich des Welt-Aids-Tages (1.12.2012)  im Deutschen Theater für die Münchner Aids-Hilfe. Diesmal hatten sich dabei die Darsteller des Musicals „Elisabeth" besonders ins Zeug gelegt. Dank ihres Engagements kam ein Betrag von 10.873,29 € für den guten Zweck zusammen. Heute wurde der Scheck vom Geschäftsführer des Deutschen Theaters Werner Steer der Münchner Aids-Hilfe überreicht.


7. Februar 2012

München: CSD-Motto 2012 steht fest

„Fight for global rights - Solidarität kennt keine Grenzen“
so lautet das Motto des Münchner Christopher Street Day 2012, der die weltweite Situation von Lesben, Schwulen und Transgender zum Thema macht. Das entschied ein gemeinsames Gremium aller Vereine und Gruppen aus der Münchner Community.

Für CSD-Presssprecherin Rita Braaz drückt das Motto klar aus, was der CSD 2012 politisch will: „Dass Lesben, Schwule und Transgender in 76 Ländern strafrechtlich verfolgt und in sieben Staaten mit der Todesstrafe bedroht werden, findet seit Jahrzehnten in der Politik und Öffentlichkeit kaum Beachtung. Hunderte Millionen von Menschen können nur unter ständiger Angst vor Erpressung und Verfolgung, nur unter Gefahr für Leib und Leben schwul oder lesbisch leben. Es ist höchste Zeit, diese unwürdige Situation zu verändern. Deshalb rücken wir diese Menschenrechtsverletzungen in den Blick und kämpfen solidarisch für Entkriminalisierung, Asylgarantie, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung.“


6. Februar 2012

Irrläufer Kontaktanzeigen

Liebe Paula-Userinnen. Achtet doch bitte darauf, dass Eure E-Mail-Accounts funktionieren und sich bei Euren Email-Adressen keine Tippehler einschleichen. Heute morgen habe ich die Meldung vom Hostmaster erhalten, dass zwei E-Mails vom Wochenende nicht zugestellt werden konnten. Wäre doch schade, wenn Eure Botschaften ungelesen im Nirwana verschwinden, oder?

Liebe Grüße, Eure Paula


5. Februar 2012
„Nach dem ersten Kontakt hat sie sich einfach nicht mehr gemeldet"
 
Einige von euch haben sich in unserem Themen-Chat einen Knigge für Kontaktanzeigen gewünscht. Ich denke, so förmlich müssen wir gar nicht werden. Aber vielleicht seid ihr alle in Zukunft ein wenig sorgsamer im Umgang miteinander. Schließlich ist die Suche nach der großen Liebe oder einem spannenden sexuellen Abenteuer etwas, bei der jede viel von sich selbst preisgibt.
Also bei Nichtgefallen wenigstens kurz und ehrlich mitteilen, warum man sich in Zukunft nicht mehr meldet („Sorry, du bist leider nicht mein Typ“) oder  zumindest eine nette Ausrede finden („Bin mittlerweile anderweitig versorgt“). Dann weiß jede, woran sie ist ...
Eure Paula

5. Februar 2012
Club Morizz in München geschlossen
Samstag abend ... Hoch gezogene Markise, dunkle Fenster, Tür verschlossen – und ein Infobrief dort, wo früher die Getränke- und Speisekarte hing ... Dort wird verkündet: Der alteingesessene Club Morizz im Münchener Gärtnerplatzviertel hat seine Pforten geschlossen. Nach 20 Jahren. Aus privaten Gründen. Schade, dass wieder eine schwul-lesbische Location aus der Szene verschwunden ist.

2. Februar 2012

Trans*-Tagung vom 18. bis 20.Mai 2012 in München

In München findet auch in diesem Jahr wieder die Trans*-Tagung statt.  Eingeladen sind wieder Transsexuelle, Transgender, Transidente, Transensuals, Intersexuelle, Bigender, GirlFags&Guydykes, Trans*menschen, Angehörige, Freunde und Partner und alle, die sich für Gender-  und Transthemen interessieren.
Auch dieses Jahr stellt das Organisationsteam ein abwechslungsreiches und umfangreiches Programm zusammen: In den vielen Workshops zu altbewährten und interessanten Themen, ist viel Raum zum Austausch und zur Diskussion über Öffentlichkeitsarbeit & Medien, Sexualität und Partnerschaft, Coming-out beruflich & privat, Leben mit trans* queer theory etc.
Die „5. Trans* Tagung München“ findet wie immer in den Räumlichkeiten der Münchner Aids-Hilfe e.V. und im Cafe Regenbogen statt.

Nähere Informationen unter
http://www.transtagung-muenchen.com


+++ News +++ News +++ News +++ News +++

31. Januar 2012

Tsunami im NY.-Club

Der NY.Club in München wurde in der Nacht auf den 30. Januar durch einen Wasserschaden komplett zerstört und ist bis auf weiteres geschlossen.

Um ca. 1.30 Uhr hat es laut NY.Club-Chef Ken Koch ein großes Wasserrohr genau vor der Tür zerrissen. Daraufhin ergossen sich über 20 Millionen Liter Wasser über die Sonnenstraße und die anliegenden Häuser. Ken behält trotzdem seinen Humor: „Wäre es draußen wärmer, würde ich euch zu einer Poolparty einladen". Den NY.Club hat schlimm erwischt. Wie bei einem Tsunami sind die Wassermassen in die Räume gestürzt und haben den kompletten Club zerstört, der erst Anfang Dezember 2011 nach mehrwöchigem Umbau wieder eröffnet wurde. Jetzt versuchen Experten zu retten, was zu retten ist. Wann genau die Location, in der auch Frauen gern gesehen sind, wieder öffnen kann, steht in den Sternen. Paula drückt Ken und seiner Crew die Daumen.


31. Januar 2012

Ein letztes Mal: Auf zu Inge's Karotte!

Es ist ja kein Geheimnis mehr: München wird bald um eine Institution für Lesben ärmer sein. Inge's Karotte in der Baaderstraße 13 schließt nach mehr als 30 Jahren ihre Pforten. Faschingsfeierlichkeiten wird es noch geben – und dann ist Schluss. Also alle noch einmal hingehen und adieu sagen! Übrigens: Gerüchten zufolge will Inge nicht untätig bleiben und sich an einem anderen Ort dem Thema „Weinverkostung" widmen. Es bleibt also spannend ...


26. Januar 2012

Der schlechteste Lesbenwitz der Woche

Wie viele Lesben braucht man, um eine Glühbirne auszutauschen? – Zwei.
Eine, die sie in die Fassung schraubt – und eine, die einen Folksong darüber schreibt.


20. Januar 2012

TOP 10

Phobien, die eine Lesbe NICHT (!) gebrauchen kann

And the winner is ...

Platz 1

Gynäphobie: Die Angst vor Frauen

So wie eine Baby-Butch keine Angst vor Matchbox-Autos entwickeln und eine frühe Femme sich nicht vor Barbie-Puppen fürchten sollte – genauso wenig ist einer ausgewachsenen Lesbe eine Gynäphobie zu wünschen. Aus der Traum von Frauenliebe und gleichgeschlechtlicher Zweisamkeit!

Aber auch hier gibt es Hoffnung. Wie bei so manch anderer Phobie kann ein Trauma, also eine absolut negative Erfahrung, der Ursprung allen Übels sein. Und oft hilft es den Patientinnen dann, sich mit den Objekten ihrer Angst zu konfrontieren. Also ran an die Kontaktanzeigen bei zur-paula.de! Hier gibt es wirklich super sympathische und sexy Frauen für das eine oder andere Heilungsdate ...


19. Januar 2012

TOP 10

Phobien, die eine Lesbe nicht gebrauchen kann

Platz 2

Automysophobie: Die Angst, schmutzig zu sein

Auf die Frage: „Haben Sie denn keinen Mann, der Ihnen die Löcher in die Wand dübeln kann?” muss in lesbischen Haushalten meist ein absolut klares „Nein!" als Antwort folgen. Auch verstopfte Waschbeckensyphons und klemmende Türen reparieren sich hier nicht von alleine. Deshalb: wenn gerade kein Bruder, Nachbar oder schwuler Freund zur Hand ist, dann muss frau eben selbst ran und sich die Finger schmutzig machen. Nicht auzudenken, wenn gerade in dieser Situation ein akuter Anfall an Automysophobie zuschlagen würde.

Die gute Nachricht: In solchen Fällen einfach bei zur-paula. de in der Kontaktsuche in „Dies & Das” einen Hilferuf eingeben – und eins, zwei, drei ist eine phobienfreie, handwerkserprobte Lesbe zur Stelle.


18. Januar 2012

TOP 10

Phobien, die eine Lesbe nicht gebrauchen kann

Platz 3

Pediophobie: Die Angst vor Kindern

In Zeiten, in denen immer mehr lesbische Frauen Wert auf eigenen Nachwuchs legen, könnte sich eine ausgewachsene Pediophobie recht nachteilig auf die Partnersuche auswirken. Denn wir sprechen hier nicht etwa über nachvollziehbare, vorübergehende Anfälle von „Ich will jetzt nicht mehr Barbiepuppe mit dir spielen". Nein, eine Pediophobikerin hat geradezu panische Angst vor Kindern. Sie meidet ihre Nähe und kann sie sich nicht einmal in Gedanken vorstellen, ohne sich vor ihnen zu fürchten.

Die gute Nachricht ist: Es gibt immer noch eine Menge Lesben, die keinen Kinderwunsch hegen. Gute Chancen also auch für Pediophobikerinnen, unter die Haube zu kommen.


17. Januar 2012

TOP 10

Phobien, die eine Lesbe nicht gebrauchen kann

Platz 4

Nyctophobie: Die Angst vor der Dunkelheit

Gute Sicht im Kleiderschrank hin oder her – in romantischen Minuten muss es nicht unbedingt ein 100 Watt Leuchtstrahler sein, der das Schlafzimmer ausleuchtet. Deshalb ist in Frauenkreisen der Einsatz von Kerzen und Teelichtern weit verbreitet, wenn es zum Äußersen kommt. Manche unter uns ziehen in solchen Fällen sogar die absolute Dunkelheit vor. Dieses lichtlose Schattengetummel muss den Ärmsten, die unter Nyctophobie leiden, ein absolutes Greuel sein. Naja, vielleicht wird Romantik ja auch irgendwie überbewertet ...

Übrigens: Es stimmt eben nicht, dass sich die kindliche Angst vor der Dunkelheit in der Pubertät auswächst. Viele erwachsene Nyctophobiker sind der Beweis.


16. Januar 2012

TOP 10

Phobien, die eine Lesbe nicht gebrauchen kann

Platz 5

Felinophobie: Die Angst vor Katzen

Wenn das Gerücht stimmt, dass ein Großteil der lesbischen Frauen mit Katzen zusammenlebt, macht das die Partnerinnensuche für Frauen mit Felinophobie nicht gerade leichter. Denn die Symptome sind nicht spaßig: beim Anblick von Katzen kommt es bei ihnen zu Schweißausbrüchen, Herzrasen oder Todesangst. Erstaunlich ist, dass es nicht etwa die Angst davor ist, von den Stubentigern gekratzt oder gebissen zu werden. Felinophobikerinnen befürchten vor allem, dass die Tiere sich an ihnen reiben oder zum Beispiel auf ihren Schoß springen.

Übrigens: Hier hilft weder gutes Zureden noch Witzemachen – eine Felinophobikerin braucht professionelle Hilfe, um ihr Leiden zu überwinden.


15. Januar 2012

TOP 10

Phobien, die eine Lesbe nicht gebrauchen kann

Platz 6

Erotrophobie: Die Angst vor Sex

Während jede von uns sicher vor irgendetwas Angst hat – vor haarigen Spinnen, hohen Brücken oder tiefem Wasser – sind wir hoffentlich weniger vertraut mit Phobien, die sich rund um das Thema Sex tummeln. Denn das wäre mehr als traurig. Wie schlimm, wenn wir endlich jemanden treffen, den wir lieben und sexen möchten. Und dann hat ausgerechnet die Auserwählte unüberwindbare Angst vor Sex.

Übrigens: Diese Phobie lässt sich oft auf ein schlimmes Erlebnis – also ein Trauma – zurückführen. Neben Verständnis und Unterstützung brauchen Betroffenen aber vor allem professionelle Hilfe.


14. Januar 2012

TOP 10

Phobien, die eine Lesbe nicht gebrauchen kann

Platz 7

Decidophobie: Die Angst, Entscheidungen zu treffen

Machen wir heute einen drauf bei der 2012 Opening Party im Melcher's in München? Sollen wir lieber Pizza essen gehen? Oder darf es Zweierkuscheln auf dem Sofa sein? Es kann ja schon mal passieren, dass die wichtigen Entscheidungen des Lebens etwas länger brauchen. Aber manche Menschen scheinen Probleme zu haben, überhaupt eine zu treffen. Das überlassen Betroffene dann gerne der Partnerin, der Familie oder irgendwelchen Behörden.

Übrigens: Sollte die möglicherweise sehr dominante Frau an deiner Seite wieder einmal übertreiben, dann wünsche ihr doch einfach eine gehörige Dosis Decidophobie an den Hals.


13. Januar 2012

TOP 10

Phobien, die eine Lesbe nicht gebrauchen kann

Platz 8:

Aphenphosmphobie: Die Angst, berührt zu werden

Wie schrecklich ... da will man eine nette Frau finden, sich verlieben, ausgiebig kuscheln, Sex haben ... und das alles geht nicht, weil man aphenphosmphobisch ist. Nicht vorzustellen.

Die Forschung geht davon aus, dass es sich hierbei um das übersteigerte Bedürfnis eines Menschen handelt, seinen persönlichen Raum zu schützen.

Übrigens: Experten gehen davon aus, dass es sich im Großteil der Fälle um die Angst handelt, von Vertretern des anderen Geschlechts angefingert zu werden. Und das bedeutet ja dann auch wieder eine Art Entwarnung für uns.


12. Januar 2012

TOP 10:

Phobien, die eine Lesbe nicht gebrauchen kann

Platz 9:
Spectrophobie: Die Angst vor Spiegeln

Vor dem Date mit der neuen Flamme nicht noch mal einen klitzekleinen Blick in den Spiegel werfen, um zu checken ob das Outfit wirklich sitzt. Nicht vorzustellen! Doch – es gibt tatsächlich Menschen, die extreme Angst vor Spiegeln haben – oder vor ihrem eigenen Spiegelbild. Ursache sind oft traumatische Erlebnisse, in denen Spiegel eine Rolle spielen. Oder die Betroffenen fürchten sich ganz einfach davor, durch einen Spiegel beobachtet zu werden.

Übrigens: Es gibt eine schlechte Nachricht für Fans des Horror-Genres – die Spectrophobie kann auch durch entsprechend furchterregende Filme ausgelöst werden.


11. Januar 2012

TOP 10:

Phobien, die eine Lesbe nicht gebrauchen kann

Platz 10:
Nomophobie: Die Angst, ohne Mobiltelefonkontakt zu sein

Kein Witz – diese Wortverkürzung aus No-mobile-phone-Phobie wurde im Jahr 2008 in einer Studie der britischen Post geprägt. Das Ergebnis dieser Untersuchung war u. a., dass fast 53 Prozent der englischen Handynutzer richtig Angst verspüren und in extremen Stress kommen, wenn sie ihr Mobiltelefon verlieren, die Batterie zur Neige geht, das Prepaid-Guthaben beinahe aufgebraucht ist oder die Netzverbindung Probleme macht.

Übrigens: Nach dieser Studie schaltet die Hälfte aller Nomophobiker niemals das Handy aus.


10. Januar 2012

Sie sucht Sie – und zwar mit Erfolg

Kontaktanzeigen klar gegliedert

Die Kontaktanzeigen bei zur-paula.de sind in fünf Kategorien unterteilt: je nachdem, ob du ein erotisches Abenteuer suchst, dich verlieben, gemeinsam mit anderen deine Freizeit verbringen, Krimskrams verkaufen oder in der Gruppe auf ein Konzert fahren möchtest.

Diese neue Aufteilung macht das Suchen und Finden einfacher.

Das Aufgeben und Beantworten der Anzeigen bleibt kostenlos und funktioniert genauso unkompliziert wie gewohnt.

Viel Spaß und Glück beim Anbandeln – oder wobei auch immer ...


10. Januar 2012

Ach soooo ist das ...

Die US-Sängerin K. D. Lang verhilft uns mal wieder zu einer ganz neuen Sicht der Dinge. In der Talkshow ROVE LA antwortete sie auf die Publikumsfrage, ob Teenie-Ido Justin Bieber hot sei:
„Er sieht aus wie eine Lesbe. Klar finde ich ihn heiß.”


10. Januar 2012

Gewusst?

Heute hat Annette von Droste-Hülshoff Geburtstag. Sie wurde am 10. Januar 1797 in der Nähe von Münster geboren. Die Schriftstellerin unterhielt viele Jahre ihres Lebens innige Beziehungen zu Frauen. Zum Beispiel zu Sibylle Mertens, die sie während ihrer schweren Krankheit pflegte, und zu Elise Rüdiger, mit der sie u. a. einen sehr intensiven Briefwechsel pflegte. 

Ihr wohl bekanntestes Werk ist das als Schullektüre überstrapazierte Buch „Die Judenbuche”. Freundinnen feinsinniger Gedichte lieben ihre Lyrik.

Annette von Droste-Hülshoff starb am 24. Mai 1848 in Meersburg.

 
 

14. Mai 2012

Trans*Tagung in München

Vom 18. bis 20. Mai findet in München die 5. Trans*Tagung statt.

Auch in diesem Jahr hat es das Team rund um Manuel Garcia (alias Donald / Amazonas) wieder geschafft, ein professionelles und umfangreiches Programm für die Trans*-Gemeinde auf die Beine zu stellen. Wie in den Vorjahren auch gibt es drei Tage lang einen spannenden Mix aus Experten-Workshops und Veranstaltungen, die von Transfrauen und Transmännern oder ihren Angehörigen selbst gestaltet werden.

Eingeladen sind Transsexuelle, Transgender, Transidente, Transensuals, Intersexuelle, Bigender, GirlFags&Guydykes, Trans*menschen, Angehörige, Freunde und Partner und alle, die sich für Gender-  und Transthemen interessieren. Wer Lust hat, in ein Schwerpunktwochenende einzutauchen, kann gemeinsam mit den anderen Tagungsteilnehmern in einem geschützten Raum diskutieren, Erfahrungen austauschen, essen und feiern. Veranstaltungsort sind v. a. die Räumlichkeiten der Münchner Aids-Hilfe e.V. und das Café Regenbogen in der  Lindwurmstrasse 71 (U-Bahn U3/6 Goetheplatz).


9. Mai 2012

Punkrocker Gabel lebt offen als Frau

New York - Der Leadsänger der Punkrockband Against Me!, Tom Gabel (Foto links), macht eine Geschlechtsumwandlung durch und lebt künftig als Frau. Bereits als Kind habe er sich seinem Körper entfremdet gefühlt, sagte der 31-Jährige jetzt dem Musikmagazin „Rolling Stone". „In meiner Jugend habe ich mich für meine Transsexualität nur geschämt", sagte er. Er werde nun Hormone nehmen, möglicherweise lasse er sich auch operieren. Er werde sich künftig Laura Jane Grace nennen, sagte Gabel. Zu Männern fühle er sich aber nicht hingezogen und bleibe weiter mit seiner Frau verheiratet. „Für mich war es das Schlimmste mir vorzustellen, wie sie wohl reagieren würde", berichtet er, „aber sie war großartig und verständnisvoll." Das Paar hat eine zweijährige Tochter.

Against Me! gehen in diesem Monat in den USA mit der Rock-Band The Cult auf Tour. Gabels Band wurde mit dem Song "Thrash Unreal" bekannt.

 


7. Mai 2012

 

Regenbogenfamilien gleichstellen

1. International Family Equality Day

Heute begeht die Community den ersten „International Family Equality Day“. Der im Juli 2011 auf dem ersten internationalen Symposium von LGBT-Familien-Organisationen aus Europa, USA & Kanada ausgerufene „International Family Equality Day“ ist ein internationaler Tag der Regenbogenfamilien.
Er soll ein Zeichen setzen für die weltweite Solidarität aller Regenbogenfamilien, für deren Stärkung und Gleichstellung.

Auch der Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) bezieht dazu eindeutig Stellung: Jeder Mensch hat – unabhängig von der sexuellen Identität – das Recht, eine Familie zu gründen. Regenbogenfamilien erfahren jedoch noch immer massive Diskriminierung: Die unklare Gesetzeslage zur gemeinsamen Elternschaft, das  fehlende Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, von Vorurteilen bestimmte Gutachten von Jugendämtern sowie Familiengerichten, die ausgehend von einem überholten, konservativen Familienbild urteilen.

Vor allem die Kinder tragen die Folgen der systematischen Schlechterstellung von Regenbogenfamilien durch das Steuer-, Familien- und Abstammungsrecht. Die Augen vor dieser Diskriminierung zu verschließen, statt schnelle Abhilfe zu schaffen, bedeutet eine verpasste Investition in die Zukunft dieser Kinder und unseres Landes. Der Staat hat den Auftrag, Familien zu unterstützen – unabhängig von ihrer Zusammensetzung."


29. April 2012

 

CSD München 2012 -„Dykes on Bikes“

Wie jedes Jahr werden die lesbischen Motorradfahrerinnen wieder bei der CSD-Parade (14. Juli) dabei sein und diese anführen. Organisatorin Eleni sucht daher weitere Teilnehmerinnen on bike oder als Sozia, die die Gruppe verstärken wollen.

Die „Dykes on Bikes“ sind der Hingucker jeder CSD-Parade. Seit Jahrzehnten versinnbildlichen sie den Stolz, die Stärke und die Vielfalt der lesbischen Szene. Neben den Drag Queens, sind sie das markante Aushängeschild der Pride-Parades. Sie erinnern auch an überholtes Rollendenken und vorherrschende Klischees und stehen für den Mut zur Nichtkonformität. Schon seit mehreren Jahren führen die „Dykes on Bikes“ die Münchner CSD-Parade an.

Wer mitmachen möchte, meldet sich am besten unter eleni@frauenfest-muenchen.de. Dann gibt es weiter Informationen
u. a. zur Paradeaufstellung und Anmeldung.

Paula fragt: Und wer nimmt mich mit?


17. April 2012

Anne Will – entspanntes Outing im Fernsehen

Liebe Paula-Freundinnen,

ich habe lange überlegt, ob ich darüber schreiben soll oder nicht ... „Hat die Kirche noch Anrworten" hieß die Anne Will-Sendung am 4. April 2012. Ist an sich nicht so mein Thema und auch schon eine Weile her. Aber jetzt hat mich das E-Mail einer Paula-Mitfrau noch mal auf die Sache gestubst ...

Und ich denke, Ihr habt vielleicht mal Lust, Euch die Aufzeichnung der Sendung anzusehen. Zumindest den Teil, in dem Anne Will ihrem großen TV-Publikum noch einmal ganz unaufgeregt und klar erzählt, was Sache ist. Dass sie dabei den scheinbar ahnungslosen Journalisten Matthias Matussek mit ihrer Aussage: „Ich gehe unter anderem deshalb nicht mehr in die Kirche, weil die Kirche meine Lebensform, nämlich eine homoxexuelle Lebensform, ablehnt" völlig aus dem Agumentatsionsfluss wirft, macht alles noch viel besser. Finde ich ....

Viel Spaß beim Gucken – Eure Paula

Wer will, kann hier mal reingucken. Interessant wird es vor allem ab 1:00 (also nach
einer Stunde). Ihr könnt über den roten Verlaufbalken unten nach vorne spulen:
Anne Will-Sendung vom 4. April 2012

 


11. April 2012

 

Hl. Kommunion für Lesbe verweigert

Erstaunlich, dass Radio Vatikan so was meldet: Ein katholischer Priester, der einer lesbisch lebenden Frau beim Begräbnis ihrer Mutter die Kommunion verweigert hatte, ist vom Dienst suspendiert worden. Der Fall ereignete sich in der Erzdiözese Washington und fand breite Beachtung in den US-Medien.

Weihbischof Barry C. Knestout begründete die Suspendierung des Priesters damit, dieser habe ein „einschüchterndes Verhalten“ an den Tag gelegt, das „mit dem priesterlichen Amt unvereinbar“ sei.
Die Entfernung aus dem Amt stand nicht im direkten Zusammenhang mit der Verweigerung der Kommunion an die Frau, sondern mit dem Auftreten des Priesters danach, erklärte der Pfarrer der Gemeinde, in der der suspendierte Priester zuletzt wirkte. Die Katholikin, der er das Sakrament verweigert hatte, rief ihre Mitgläubigen dazu auf, „politische Standpunkte beiseite zu schieben“ und dafür zu beten, dass die Kirche in der Liebe Christi bleibe.


10. April 2012

 

1,6 Mio. Dollar für lesbische Köchin

Wie die New York Post meldet, hat ein Gericht in Manhattan einer lesbischen Köchin 1,6 Millionen US Dollar Schadenersatz zugesprochen, weil ihr Ex-Chef ihr das Leben zur Hölle gemacht hatte. Er ließ die anderen Angestellten des Lokals regelmäßig für ihre „Heilung“ beten.

Während der Verhandlung wurde auch bekannt, dass der Mann es mit seinem Bekehrertum nicht nur auf homosexuelle MitarbeiterInnen abgesehen hatte. Sämtlichen MitarbeiterInnen, die seine religiösen und persönlichen Ansichten nicht teilten, prophezeite er, dass sie mit ewiger Verdammnis rechnen müssten.

Die betroffene Frau kündigte das Dienstverhältnis schließlich 2007 nach sechs Jahren.

Ihr Anwalt Derek Smith sagte dazu: „Er hat nicht nur ihre Seele bedroht, sondern auch ihren Lebensunterhalt“.

Auch, wenn sich seine ehemalige Köchin jetzt eigentlich über den Geldsegen freuen könnte – es gibt einen Haken bei der Sache. Da der damalige Arbeitgeber inzwischen die meisten seiner früher sechs Restaurants verkauft hat, ist noch unklar, wieviel die erfolgreiche Klägerin von dem ihr zugesprochenen Schadenersatz tatsächlich bekommen wird.


2. April 2012

Event-Check: Lollipop Ü-30 Retro Party

Gute Partylocations sind in München Mangelware. Gut … was bedeutet das eigentlich für Party-Veranstalter? Naja, möglichst zentral bzw. gut erreichbar muss der Veranstaltungsort sein. Die Räumlichkeiten sollten ein entsprechendes Ambiente ausstrahlen und von der Größe her angemessen sein. Dass die Akustik stimmt und die Toiletten gepflegt sind, versteht sich immer von selbst.

Die Veranstalterin „DJane Sugar" hat das „bachbett" in der Holzstraße für ihre „Lollipop"-Partyreihe auserkoren – recht nah an der U-Bahnhaltestelle Sendlinger Tor. Eine außergewöhnliche Wahl: ein Raum, länglich und abschüssig – wie ein gutes Bachbett eben. An der einen schmalen Seite die Bar, an der anderen ein erhöhtes kleines Amphitheater, auf dem ein Klavier und die DJane thronen. Dazwischen die Tanzfläche, Tische und Stühle.

Am vergangenen Samstag hatten sich 80 bis 100 Frauen hier eingefunden, die das Ü-30-Motto durchaus ernst genommen haben. In die offizielle Playlist „Funk & Soul, 60er, 70er, 80er & Disco" schmuggelte DJane Sugar zum Beispiel griechischen Wein und den Udo-Jürgens-Klassiker „Ich war noch niemals in New York". Das Publikum hat alles mitgemacht. Es wurden sogar vereinzelt Sirtaki-Tänzerinnen gesichtet.

Um Mitternacht musste Paula weiterziehen … Und sie ließ ein kleines, gut gelauntes L-Partyvölkchen zurück.


30. März 2012

 

Russische Regierung:

Sprechen über Homosexualität soll verboten werden

Liberale und Menschenrechtler schlagen Alarm: Unter dem Deckmantel des Kinder- und Jugendschutzes will Russland künftig das öffentliche Reden über Homosexualität unter Strafe stellen.

Auch die Aufklärung über Bi- und Transsexualität soll  landesweit mit einer hohen Strafe geahndet werden. Das „Gesetz gegen die Propaganda von Homosexualität“ wurde nun in die Duma, also das Parlament, in Moskau eingebracht, nachdem es zuvor unter anderem in der Touristenmetropole St. Petersburg erlassen worden war.

International hagelt es Proteste gegen Russlands „mittelalterliche“ Rechtsauffassung. Als „Hassgesetz" und „Weg ins finsterste Mittelalter“ brandmarkt der menschenrechtspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Volker Beck, die Initiative der von Regierungschef Wladimir Putin geführten Partei Geeintes Russland.

 


29. März 2012

 

Horse: Neue Songs - neues Album

Die Singer-Songwriterin Horse hat die Arbeiten an ihrem mittlerweile neunten Album beendet. Die  erste Single-Auskopplung „I am" wird ab 9. April bei iTunes und anderen Online-Stores erhältlich sein.
Die offen lesbische Schottin hat vor allem in Großbritannien eine riesengroße Fangemeinde. Mit ihrer warmen Stimme und den emotionalen Songs verzaubert sie aber auch ihre treuen Fans in Deutschland. Hierzulande ist sie recht gut bekannt. Schließlich hat Horse bereits mit Tina Turner zusammengearbeitet, war vor einigen Jahren auf dem CSD in Köln zu Gast und feierte letztes Jahr beim L-Beach Festival am Weissenhäuser Strand mit.

Wer in einen von Horse' großartigsten Songs reinhören will, kann das hier tun:
Can't break my heart


27. März 2012

Lady Gaga: Große Ehre für eine große Sache

Lady Gaga gewann bei der Preisverleihung der ,Gay and Lesbian Alliance Against Defamation' (GLAAD) in New York eine Trophäe als beste Künstlerin.
Die Sängerin („Pokerface”) erhielt die Auszeichnung für ihr Album „Born This Way“. Die amerikanische Vereinigung GLAAD setzt sich schon lange für die Gleichberechtigung von Homosexuellen, Bisexuellen und Transsexuellen ein. Lady Gaga freute sich entsprechend über den Preis und twitterte gleich los: „Ich bin so stolz, dass ich einen Preis als herausragende Künstlerin für ,Born This Way' bei der GLAAD-Verleihung erhalten habe. Vielen Dank an die Organisation“.
Außer Lady Gaga wurde u. a. auch die Show „Dancing with the Stars" geehrt, in dem letztes Jahr Cher's Sohn und Transmann, Chaz Bono, teilgenommen hatte. Das TV-Event erhielt einen Preis als Herausragendes Reality Format.


26. März 2012

Blitzmeldung +++ Blitzmeldung +++Blitzmeldung

Gay Games und Outgames 2018 in München?

München will sich für die wiedervereinigten Gay Games und Outgames im Jahr 2018 bewerben. Wie der Initiator der Eurogames 2004, Beppo Brem, heute auf seiner Facebook-Seite meldete, soll es von der Stadt München jetzt grünes Licht geben.

Beppo Brem außerdem: „Am Freitag haben wir ein positives Feedback zu der Idee von vielen ,Community'-Vereinen und Einzelpersonen bekommen. Mit diesem Schwung können wir also an der Bewerbung weiter arbeiten.“ Allerdings räumte er eine Vorbedingung ein. Man bewerbe sich nur, wenn sich die Verantwortlichen einig seien und es tatsächlich wieder gemeinsame Spiele geben werde. Dann könne München an den Erfolg der EuroGames 2004 anknüpfen.

Also, Mädels, worauf wartet Ihr – ran an die Hanteln!

Eure Paula


26. März 2012

Sommer • Sonne • Reisen 2012:

Jetzt drei Festivals auf Lesbos

In diesem Jahr tut sich noch mehr auf der griechischen Insel Lesbos, die ihre Bekanntheit der vorchristlichen Dichterin Sappho und ihrer dichtenden und singenden Mädchentruppe verdankt.
Neben den bereits bekannten Festivitäten im Mai und im September kommt jetzt noch ein Event im Juni dazu. Hier ein kurzer Überblick über die Aktivitäten:

15. bis 30. Mai 2012:
Das 3. Internationale Sappho Frühlings-Festival wirbt mit Hunderten von schönen Frauen, dem traumhaften Strand bei Skala Eressos, Strandparties, Bootstrips, internationalen Sängerinnen und DJanes, Cabaret, Varieté und Sport.

16. Juni bis 1. Juli 2012:
Das neue Alpha Camp bietet fünf unterschiedliche Programme, die vollgepackt sind mit Tanzkursen am Strand, Beach Parties und Disco Nights, romantischen Mini-Dinners und aufregenden Daytrips.

8. bis 22. September 2012.
Auch das 12. Internationale Eressos Frauen-Festival gibt seinen Besucherinnen die Möglichkeit, an vielen unterschiedlichen Events teilzunehmen, neue Freunde zu finden, sich auszutauschen und spannende Frauen aus aller Welt zu treffen. Kurz: Der Evergreen unter den Lesbos-Festivals beschließt die Sommersaison auf der Griecheninsel mit einem Feuerwerk des Lesbenlebens.

P.S. Was war toll, was kann man sich sparen? Wer Lust hat, kann mir gerne seine Eindrücke von früheren Reisen nach Lesbos schreiben. Ich stelle dann für zur-paula.de eine kleine Kommentar- und Empfehlungsliste zusammen, die veröffentlicht wird.
Infos bitte an paula@zur-paula.de

Eure Paula


26. März 2012

Deutschland sucht die Super Paula (D.S.D.S.P.)

Vielen herzlichen Dank, dass Ihr so zahlreich an dem Voting teilgenommen habt! Wir machen uns jetzt an die Auswertung und die Verlosung der exklusiven Paula Sommer T-Shirts. Sobald die fünf Gewinnerinnnen feststehen, melden wir uns.

Außerdem erfahrt Ihr auch bald, welche der drei Schönen die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte. War es die rockige, die sportliche oder eher die groovige im sexy Amy-Winehouse-Look?

Eure Paula


11. März 2012

Drei Wünsche von DJane Eléni

Paula fragt: „Wenn du drei Wünsche frei hättest, was würdest du dir für Samstag abend wünschen?“

1. „Ich wünsche mir, dass viele Frauen, die als Single kommen, als Paare nach Hause gehen.“
2. „Es wäre toll, wenn diejenigen, die den Abend und die Nacht miterleben, sich auf die nächste Party mit ,DJane’s Delight‘ freuen und wiederkommen.“
3. „Dass bei meiner Musikauswahl für jede Frau etwas dabei sein wird und jede Einzelne ihren Spaß mit alten wie auch neu gewonnenen Freundinnen hat.“

Eleni: „Und noch etwas: Ich liebe die Frauen! Und ich möchte ihnen ein Fest bieten, auf dem sie sich ungezwungen kennenlernen können. Es liegt mir am Herzen, dass es ihnen auf meinen Partys gut geht und dass sie sich wohlfühlen. Alle sind willkommen: ob in Turnschuhen, Lack und Leder oder im Ballkleid."


10. März 2012

Interview

Drei Fragen an DJane Eléni

Bevor DJane Eléni ganz in den Vorbereitungen zum großen „DJane’s Delight“-Frauenfest versinkt, hier schnell noch drei Fragen:
1. Wie kam es eigentlich zu dem Namen „DJane’s Delight“?
„Es war nicht einfach einen geeigneten Namen zu finden für eine Party, die ich veranstalte und mit dem ich mich wirklich identifizieren kann. Als DJane versuche ich, den Frauen immer das Beste aller Musikrichtungen zu bieten und das sind dann meine ,Köstlichkeiten‘ (engl. delights).“
2. Wie lange brauchst du für die Vorbereitung?
„Die Location muss ich bis zu einem Jahr vorher buchen. Zwei Monate vor dem Termin geht es dann in die Detailplanung. Früher mussten ein paar Urlaubstage daran glauben, aber ich arbeite lieber an den Wochenenden und nachts bis in die Puppen. Einen Tag vor und nach dem Fest nehme ich mir allerdings immer frei von meinem Hauptjob.“
3. Welche Philosophie steckt hinter dir und deinen Frauenfesten?
Jede Frau hat das Recht zu sein wie sie ist. So zu tanzen, so zu leben, so zu feiern, wie sie möchte. Wir sollten uns stärken und innerhalb unserer kleinen Szene gegenseitig respektieren. Deswegen ist es für mich wichtig, nicht Partys für eine bestimmte Gruppe von Frauen zu machen, sondern die Generationen zusammenzuführen – so wie es auch früher üblich war. Da gab es nicht verschiedene Frauenpartys, sondern DIE eine, auf die man sich jeden Monat gefreut hat und zu der die verschiedensten Frauen kamen. Wir können soviel voneinander lernen – auch auf Festen und beim gemeinsamen Feiern, wenn alle sich den gegenseitigen Respekt erweisen.”


9. März 2012

Inside München

Szene-Portät: DJane Eléni

Eléni hat sich in der schwul-lesbischen Partyszene Münchens einen Namen gemacht. Grund genug für Paula, einmal genauer hinzusehen:

Eléni hat griechische Wurzeln • ist geboren und aufgewachsen in Göttingen • lebt seit 14 Jahren in München • fühlte sich hier schnell heimisch • veranstaltet Frauenfeste nicht hauptberuflich • hat einen Ganztagsjob in der Verwaltung eines großen Unternehmens • startete als DJane 1991/1992 • arbeitet seit 2 Jahren unter dem Namen „DJane’s Delight”. • leitet ERMIS, die griechische lesbisch-schwule Community in München • organisiert Benefizveranstaltungen unter dem Titel „Balkansisters. Die Erlöse fließen in lesbische Projekte • legt auch dieses Jahr beim Angertorstraßenfest, beim CSD auf dem Rindermarkt und beim Rathausclubbing auf • organisiert in diesem Jahr wieder die „Dykes on Bikes“ beim CSD • vor allem die großen Feste sind eine Herausforderung für sie – wie auch das zweite „DJane’s Delight“-Frauenfest in der Freiheizhalle am 17. März 2012 (siehe Paula Termine, rechts).


9. März 2012

Neues vom L Project

Am 15. Februar berichtete zur-paula.de von einem Charity-Projekt, das die bekanntsten  lesbischen Sängerinnen und Songwriterinnen Großbritanniens ins Leben gerufen haben (siehe unten). Sie hatten am 11. Februar den Song „It does get better" veröffentlicht, in dem auch die legendäre Singer-Songwriterin „Horse" (unten rechts) zu hören ist.
Durch die weltweite Unterstützung der lesbischen Online-Community hat es das Lied bereits auf Platz 11 der unabhängigen UK-Charts geschafft, ohne dass jemals eine einzige CD gepresst und an Musikstationen verteilt wurde. Die Balade erklamm wiederholt Platz 1 in den UK Amazon Charts und auch 170.000 Aufrufe bei youTube sprechen eine eindeutige Sprache.

Sämtliche Erlöse aus dem digitalen Songverkauf bei amazon (ab 0,89 Euro) und iTunes (1,49 Euro) gehen an wohltätige Diversity-Projekte. Musikstudiobesitzer, Producer, Sängerinnen und  Songschreiber – alle haben unentgeltlich mitgearbeitet.
Heute hat zur-paula.de ein Schreiben von Georgey und Sofia aus dem L Project erreicht, in dem sie sich für die klasse Unterstützung durch die Community bedanken.

Wer den Song noch nicht gehört hat, kann sich hier das sehr stimmungsvolle Video ansehen. Wer noch dazu Gutes tun und sich das MP3-File für den iPod etc. herunterladen will, kann das ganz einfach über den Amazon-Shop „Paula geht shoppen" tun (rechts unten). Einfach „... was zum Downloaden" anklicken und runterladen.


27. Februar 2012

Feministischer Protest mal anders

Mit vollem Körpereinsatz

Eine Gruppe Feministinnen aus der Ukraine macht momentan von sich reden. Bei ihren schrillen Protestaktionen setzen die jungen Frauen auf ein effektives Mittel, um die Weltöffentlichkeit aufzurütteln: sie ziehen sich aus.

Seit 2008 kämpfen die FEMEN mit ihrer Freizügigkeit gegen Sextourismus, Zwangsheirat und die sexuelle wie auch finanzielle Ausbeutung ihrer Geschlechtsgenossinnen. So auch Ende Januar, als die Aktivistinnen in der Eiseskälte mit Schildern, Plakaten und nacktem Busen beim Weltwirtschaftsforum in Davos gegen die Armut von Frauen demonstrierten. „Dies ist der einzige Weg, in diesem Land gehört zu werden“, so ein offizielles Statement der Organisation. Dass die Demonstrantinnen auf offene Ohren stoßen, bleibt zu hoffen – gesehen werden sie allemal.


25. Februar 2012

Keine "Herbstgefühle"

L-Filmnacht in München gestern abend. "Herbstgefühle" (siehe unten) angekündigt. Datenträger kaputt. Ersatzfilm "The Girl" im Original mit Untertiteln. Großes "Tut uns leid" vom Veranstalter. Naja, bleibt zu hoffen, dass das am Montag in Augsburg nicht passiert ... Denn, wie bemerkte eine Zuschauerin im Saal so treffendl? Die problematische Liebesgesichte um eine Künsterlin und eine Nachtclubsängerin "hatte ihre Längen".

Eure Paula


17. Februar 2012

Die 5 besten Beauty Tipps für Butches ...

... von denen Femmes vielleicht auch noch etwas lernen können

3. Gekonnt abdecken

Kleine Unreinheiten, gerötete Hautpartien, dunkle Augenringe – man muss keine Femme sein, um ebenmäßige Haut zu haben. Und man muss nicht stundenlang dafür vor dem Spiegel stehen. Wer gekonnt abdecken will, kann zu unterschiedlichsten Mitteln greifen: da gibt es getönte Tagescreme für ein frisches Aussehen, Concealer oder Abdeckstift für die empfindliche Augenpartie, klassische Foundation bzw. Make-up-Creme oder Mineral-Puder.
Wichtig ist auch hier die richtige Farbwahl. Am besten gehst du mit einer Freundin deiner Wahl in die Drogerie und lässt sie ausprobieren, welche Farbe der Haut in deinem Nacken entspricht. Kein Witz – was im Nacken gut aussieht, ist genau das richtige für dein Gesicht.
Aber jetzt noch mal zum Thema Mineral-Puder. Gerade hier gibt es Produkte, die nicht parfümiert sind und selbst von Jungs benutzt werden. Ein Tipp ist zum Beispiel das MAC Blot Powder  (12 g, ca. 22 Euro) oder das lose Sulfoderm Puder aus der Apotheke (20 g, ca. 7,50 Euro). Es mattiert ohne Schnickschnack, ist antibakteriell und wirkt auch noch gegen Pickel. Bei der Tagescreme empfiehlt sich zum Beispiel die getönte Feuchtigkeitscreme für jeden Hauttyp von Nivea Visage (50 ml, ca. 16 Euro). Riecht nicht parfümiert, passt sich aber durch die Kombi aus lichtreflektierenden Pigmenten und mikrofeinen Farbpigmenten deinem Hautton an. Und das bringt deinen Teint zum Strahlen.
Bei den Abdeckstiften ist zum Beispiel der Eucerin Anti-Rötungen kaschierender Cremestift zu empfehlen. Wer tatsächlich eine Foundation, also ein Make-up, ausprobieren möchte, der ist laut Jungs-Empfehlung mit der Dermacolor light Fluid Foundation A11 30 ML von Kryolan gut bedient (ca. 21 Euro).

 


5. Februar 2012

 

Die 5 besten Beauty Tipps für Butches ...

... von denen Femmes vielleicht auch noch etwas lernen können

2. Pickel bekämpfen

Möglicherweise gehörst du auch zu den Zeitgenossinnen, deren Spiegelschrank im Badezimmer hauptsächlich von einer Zahnbürste, einer Zahnpasta und einer unparfümierten Hautcreme bevölkert wird.
Kurz: du hältst nichts von Zupfen, Schminken und Parfümieren – zumindest nicht in DEINEM Gesicht.
Aber deine Hautunreinheiten – darauf könntest du verzichten. Stress mit der Haut haben übrigens nicht nur Teenager. Das ist ein Übel, das Frauen in jedem Alter treffen kann. Hormonschwankungen sind schuld, Stress, Medikamente oder ganz einfach falsche Pflege.

Schlimmes verhindern
Achte peinlichst genau auf Reinlichkeit in deinem Gesicht. Vor allem, wenn sich die Biester schon entzündet haben. Also nach jeder Gesichtswäsche das Handtuch wechseln. Und Pickel niemals ausdrücken. Denn ihr Innenleben ist oft hochinfektiös und kann andere Hautregionen infizieren.
Mit Hilfe von Reinigungspeelings kannst du vorsorglich Hautschüppchen, Schweiß und Schmutz entfernen. So bleibt erst mal gar kein Nährboden für Bakterien. Und, wenn du die Vorbeugung auf die Spitze treiben willst, dann gönne dir einmal in der Woche eine antibakterielle Gesichtsmaske. Das hat nichts mit Beauty-Klimbim zu tun. Nur mit sinnvoller Hautpflege. Außerdem gibt’s die auch von Männermarken ...

Hautunreinheiten bekämpfen
Um deine schlechte Haut wieder heile zu machen, musst du wohl oder übel doch mal den Beauty-Bereich einer Drogerie aufsuchen und ein spezielles Waschgel besorgen. Es sorgt es dafür, dass sich die erweiterten Poren wieder zusammenziehen und verhindert, dass neue Pickel entstehen.
Danach alkoholhaltiges Gesichtswasser auftragen (je nach deinem Hauttyp). Denn dieses klärt die Haut und desinfektioniert sie gleichzeitig. Das wiederum verhindert, dass Bakterien deine Mitesser besiedeln können und Schlimmeres passiert.
Auch eine gute Sache ist ein Gesichtsdampfbad. Das solltest du dir einmal pro Woche gönnen. Dafür einfach einen Topf mit Wasser erhitzen, ein paar Beutelchen Kamillentee hineingeben und 5 Minuten lang ziehen lassen. Dann den Kopf über den Dampf halten. Durch den warmen Wasserdampf werden die Poren sanft geöffnet. Überschüssiger Talg und Umweltschmutz werden ausgespült. Die Kamille beruhigt parallel die Haut. Max. 10-15  Minuten anwenden.
Gegen hartnäckige Pickel ist die gute alte Zinkcreme aus der Apotheke ist ein echtes Wundermittel: einfach vor dem Schlafengehen auf die Pusteln tupfen. Am nächsten Morgen sind sie meist ausgetrocknet.
Und dann gibt es noch ein zwei wirksame Hausmittel: Teebaumöl und Zitronensäure. Beide werden jeweils verdünnt oder pur auf ein Wattepausch oder Zewa gegeben und dann auf den befallenen Stellen verteilt. Achtung: Mund- und Augenpartie aussparen.

Alles abdecken
Es ist dir nicht zu verdenken, dass du deine Hautunreinheiten gerne einfach verschwinden lassen möchtest. Dann musst du möglicherweise deine Scheu vor Make-ups überwinden. Denn besten eignen sich moderne Make-ups, die auf Mineralienbasis funktionieren. Diese Mineralienpuder decken die Haut nicht nur optimal ab – sie können auch den überschüssigen Hauttalg aufnehmen und Mitesser auf diese Weise wirkungsvoll austrocknen. Diese Produkte sind in flüssiger Form aber auch als festes Puder-Make-up erhältlich.


1. Februar 2012

+++ News +++ News +++ News +++ News +++ News+++

Gesichts Yoga

Passend zu dem Schönheitstipp in der Reihe „Die 5 besten Beauty Tipps für Butches“ hat Paula in ihren Amazon-Shop Bücher zum Thema Gesichts Yoga eingestellt (… was für Schönheit und Fitness). Viel Spaß damit!


1. Februar 2012

Die 5 besten Beauty Tipps für Butches ...

... von denen Femmes vielleicht auch noch etwas lernen können

Einige von uns sind einfach nicht für diesen Klimbim wie Rouge, Mascara und Lippenstift gemacht. Sie sind eher der Wasser-und-Seife-Typ. Und welch Wunder, sie kommen im Alltag ganz gut ohne Kosmetik-Workshops bei Douglas, Bobby Brown & Co. zurecht. Außerdem sind die Vorstellungen von hübsch, perfekt und schön doch sowieso absolut relativ.
Aber was tun, wenn plötzlich ein ganz besonderer Termin ansteht? Sagen wir, du sollst beim „Perfekten Dinner“ mitmachen, dein schwuler Bruder will dich ganz schick ausführen oder du hast endlich ein Date mit deinem großen Schwarm.

Was auch immer dich antreibt: Paulas Schritt-für-Schritt-Anleitungen führen dich zum perfekten Look: von der richtigen Reinigung der Haut, über das optimale Cremen und Schminken bis hin zum Bekämpfen von Hautunreinheiten und Falten. Und das alles ganz günstig und mit pflanzlichen, Natur oder Bio Produkten. Und wer’s mag auch mit (kostenlosem) Gesichts Yoga.

1.    Waschen und Cremen

Auch wer sich nicht schminkt, sollte das Gesicht immer mit speziellen Reinigungsprodukten von Cremeresten und Umweltschmutz befreien. Das ist wichtig, weil die Haut sonst trocken und fleckig wird – und schneller altert, das heißt Falten wirft. Das Gesicht richtig zu reinigen, ist auch wichtig für alle Menschen mit fettiger Haut, weil Wasser alleine nichts gegen den überschüssigen Talg ausrichten kann.

Schritt 1: Bestimme unter tatkräftiger Mithilfe einer erfahrenden Femme deinen Hauttyp – fettig, normal, trocken oder hast du Mischhaut?
Schritt 2: Jetzt schnell in die Drogerie. Wichtig ist, dass du Produkte für deinen speziellen Hautyp kaufst. Gesichtsreiniger und Feuchtigkeitscreme reichen erst einmal. Man muss ja nicht übertreiben. Wichtig ist aber, dass sie pflanzlich, auf Natur Basis oder Bio sind – das ist schonend für deine Haut und gut für die Umwelt.
Schritt 3: Haut gut reinigen und danach unbedingt gut eincremen. Das macht sie geschmeidig und streichelzart. Danach Handtuch und Waschlappen regelmäßig wechseln. Sie sind wahre Bakterienschleudern.

Paula Tipp: Wenn dir das mit den Waschlotionen und Gesichtsreinigern zuviel Action ist, dann kannst du auch bei deiner geliebten Seife bleiben. Es sollte nur eine Gesichtsseife oder ein Waschstück sein: Die sind besser auf den ph-Wert deiner Haut (ph 5,5) abgestimmt als „normale“ Seifen. Und sie trocknen die Haut nicht aus und reizen sie nicht.

Gesichtsyoga

Und wenn deine Gesichtshaut schon so schön gepflegt ist, kannst du auch noch was für ihre Zukunft tun. Mit Gesichtsyoga oder Face Gym. Das ist die neue Wunderwaffe gegen Falten. Dort wo Botox zu winzig kleinen Muskellähmungen führt, werden beim Gesichtsyoga die Muskeln wieder systematisch reaktiviert. Die Ergebnisse sollen aber die gleichen sein. Die regelmäßige Anwendung stärkt deine Gesichtsmuskulatur und Falten haben es richtig schwer. Die Haut wird glatter und fühlt sich frischer und gestärkter an. Gesichtsyoga kann sogar ein Doppelkinn „wegzaubern“ oder Krähenfüsse lindern.

Beispiel: Training der Stirnmuskulatur
Vor der Übung solltest du einmal bewusst ausatmen, dann tief durch die Nase einatmen und die Luft 5 Sekunden lang im Körper behalten, anschließend wieder ruhig ausatmen. Jetzt lege deine Handballen knapp unter die Augenbrauen und ziehe diese seitlich nach oben. Dabei solltest du gleichzeitig versuchen, die Augenbrauen zusammenzuziehen. Halte diese Position etwa 10 Sekunden lang, danach folgt wieder die Atemübung. Es werden 3 Wiederholungen empfohlen.
Um einen Erfolg zu erreichen, sollten Sie Gesichtsyoga täglich ein – bis zweimal machen, dann werden sich bald Ergebnisse sehen lassen.


23. Januar 2012

Hat echt Spaß gemacht ...

beim Chat am Sonntag abend

Und es wäre klasse, wenn beim nächsten Chat-Treff noch mehr von Euch mit dabei wären.

Damit Ihr den Chat und die Vorteile von zur-paula.de nutzen könnt, solltet Ihr Euch registrieren (falls das noch nicht geschehen ist).

Das geht einfach und schnell.

Eure Paula

Über welches Thema sollen wir das nächste Mal chtatten? Schreib deinen Tipp einfach an redaktion@zur-paula.de


Bücher, CDs und DVDs für kuschelige Abende

Unterhaltsames im Online-Shop für Lesben

Im Online-Shop „Paula geht shoppen" findest du Paulas Empfehlungen für DVDs, Bücher, CDs, Hörbücher und MP3-Files rund um die lesbischen Seiten des Lebens.

Stöbere durch den Online-Shop und entdecke Romantisches, Anregendes und Amüsantes – von der grandiosen DVD der neuseeländischen TOPP Twins über den erotischen Roman Alicia bis hin zu Songs von Paulas absoluter Favoritin Horse
Mc Donald
.

Viel Spaß bei kuscheligen Abenden alleine, zu zweit oder mit Freundinnen
wünscht Paula


14. Januar 2012

Paula auf Stammtisch-Tour

Was geht ab bei den Stammtischen, die bei zur-paula.de regelmäßig ihre Termine einstellen? Das wollte Paula wissen und machte sich gestern auf den Weg nach Erding. Seit Spätsommer 2011 organisiert Anna die Treffen an jedem
2. Freitag im Monat. Hier versammeln sich regelmäßig etwa zehn Frauen – von der Polizistin bis zur angehenden Event-Managerin. Ort des Geschehens diesmal: das Bistro Leonardo. Klasse Location, gutes Essen, tolle Gespräche.

Mädels, es war klasse mit Euch. Und Paula würde sich freuen, wenn das mit dem gemeinsamen Kneipenbesuch in München spätestens im April 2012 klappen würde.

Übrigens: Sorry ... Karlsfeld und Kempten ... Eure Stammtische liefen parallel und sind das nächste Mal dran ...

Bis bald – Eure Paula


Termine und Adressen

Aktuelle Tipps zum lesbischen Ausgehen

Die Adressen hat Paula ausgemistet und aktualisiert. Dort findest du jetzt Cafés & Bars, Discos & Clubs sowie Restaurants, die für uns Frauen interessant sind. Dabei soll es aber nicht bleiben. Du hast doch bestimmt auch noch einen guten Ausgehtipp, der unsere Liste bereichert. Egal, ob in Bayern, Baden-Württemberg, Österreich oder sonstwo.

In der Rubrik Termine würde sich die Redaktion ebenfalls über deine Mithilfe freuen. Wenn du weißt, wo in deiner Stadt oder Region was los ist, dann trage den Termin ein oder sende Paula eine Email mit Kurzinfo zum Event an.

Du erreichst die Redaktion unter redaktion@zur-paula.de.


10. Januar 2012

Dertour:
Reisekatalog 2012 für Homosexuelle

Homosexuelle gelten allgemein als relativ zahlungskräftig. Wohl auch aus diesem Grund gibt es jetzt einen speziellen Reisekatalog von Dertour für die schwul-lesbische Community.

In dem heute vorgestellten Werk werden 140 Hotels, Resorts und Hideaways in 30 Ländern zur Auswahl angeboten, die sich auf homosexuelle Gäste spezialisiert haben. Ergänzt wird das Angebot durch eine Vielzahl von Erlebnisbausteinen in Gay-Metropolen. Das Gay Travel-Programm gliedert sich in die drei Bereiche Städtereisen, Strand- und Aktivurlaub. Mit Pictogrammen ausgewiesen werden „gay only“-Hotels, „gay-friendly“-Hotels sowie „hetero-friendly“-Hotels.

Besonders stark vertreten in dem Katalog sind Länder wie Spanien und die USA. Staaten, in denen Homosexualität unter Strafe steht, hat Dertour nach eigenen Angaben nicht aufgenommen. So sind zum Beispiel Marokko, Dubai, Malaysia, China und Thailand nicht vertreten, obwohl es auch dort mittlerweile eine relativ große Homosexuellen-Szene gibt.

Während es einige reine Schwulenhotels gibt, sind reine Unterkünfte für Lesben allerdings kaum vertreten. Nach Aussage des Produktverantwortlichen, Dietmar Malcherek, liegt der Grund dafür auf der Hand: Dertour geht davon aus, dass homosexuelle Männer ganz einfach häufiger verreisen als homosexuelle Frauen.

Paula meint: Der Katalog soll in den nächsten Tagen in den Reisebüros erhältlich sein. Dann könnt Ihr Euch selbst ein Bild über Sinn oder Unsinn solch eines schwul-lesbischen Zielgruppenangebots machen. Würde mich mal interessieren, wie Ihr das so seht. Einfach ein kurzes Statement schicken an: redaktion@zur-paula.de


 
 

myPaula Login



Es lohnt sich, bei Paula aktiv zu sein! Chatten, Kontakte knüpfen, eigenes Profil uvm.



Jetzt kostenlos registrieren
 
 
Paula Termine